Pfarrer Johannes Kraus ins Amt eingeführt:

Pfarrer Kraus

Pfarrer Johannes Kraus

Hattersheim. „Das ist ein Meilenstein im Leben von Johannes Kraus“, sagte Joachim von zur Mühlen bei der Ordination und Diensteinführung des neuen Hattersheimer evangelischen Pfarrers am 25. Januar 2015. Der Vorsitzende des Kirchenvorstands sprach von einem „ganz besonderen Tag für unsere Gemeinde“. Die Pfarrstelle sei länger als ein Jahr nicht besetzt gewesen.

Entsprechend voll war dann auch die Kirche in der Schulstraße voller Erwartungen auf den jungen Mann, der nun durch die Frankfurter Pröpstin Gabriele Scherle zum Dienst des Pfarrers auf Lebenszeit ordiniert wurde.

Seine Ordination bezeichnete Kraus als einen „ganz persönlichen Lichtblick“, der ihm Zuversicht gebe für seinen Dienst und für sein Leben. Die Pröpstin berichtete von Johannes Kraus’ Spezialvikariat, das er für sechs Monate in der Jugendkirche St. Peter in Frankfurt erlebt habe. Da sei schon deutlich geworden, dass der junge Mann eine besondere Begabung für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen habe. Auf einen „tatkräftigen und biblisch fundierten Pfarrer“ könne sich die Gemeinde nun freuen.

Johannes Kraus ist in Schaafheim am Rand des Odenwaldes aufgewachsen. Schon früh hat er sich in seiner Kirchengemeinde engagiert, und so ist der Wunsch gereift, Pfarrer zu werden. Die Weite der Theologie hat er an der Heidelberger Universität kennen gelernt. An der Universität in Leipzig hat Kraus seinen Blick für andere Religionen geweitet. Vor seinem Spezialvikariat war er zwei Jahre Vikar in Mainz-Gonsenheim.

Dekan Martin Fedler-Raupp zählte die Kernaufgaben eines Pfarrers auf, zu predigen, zu unterrichten und Menschen zu begleiten. Pfarrer sei der schönste Beruf, den es gebe, denn er bringe einen ins Gespräch mit den Menschen in der Mitte des Lebens und in der Mitte der Gesellschaft. Auch Bürgermeisterin Antje Köster war gekommen, sie sei ja schließlich unmittelbare Nachbarin im Rathaus neben der Kirche. „Wir sind  sehr sehr froh darüber, dass das geistliche Team komplettiert ist.“ Als einer, der zwei Jahre in Mainz gelebt habe, würde er sich bestimmt gut in der Bütt machen, was besonders die Okrifteler und die Eddersheimer freuen werde. „Sie sind ein Lichtblick für die Gemeinde“.